Arbeitsgruppe zieht Bilanz, Eisbahn wirtschaftlich nicht tragbar

Meldung vom 21. Januar 2015

weihnachtsmarkt oldenburg 2012 01Oldenburg in Holstein - Nach der Advents- und Weihnachtszeit ist vor der Advents- und Weihnachtszeit – unter diesem Motto traf sich die Arbeitsgruppe zum Oldenburger Weihnachtsvergnügen schon Mitte Januar, um nicht nur zurückzuschauen, sondern auch nach vorn zu blicken. Der Bürgermeister für die Verwaltung, die KulTour GmbH sowie die Vertreter des Wirtschafts- und Fremdenverkehrsvereins nahmen sich zunächst die Zeit, das Weihnachtsvergnügen 2014 Revue passieren zu lassen.


Dazu sprachen sie
ausführlich mit dem Organisator der Eisbahn und den Standbetreibern. Vom inhaltlichen her gesehen herrschte Konsens, dass es (vom Wetter abgesehen) eine gute Veranstaltung für Oldenburg war. Kinder und Erwachsene nahmen die Eisbahn ebenso begeistert an wie die Angebote herum.

Bürgermeister Voigt nahm hier die Gelegenheit wahr, sich bei allen Sponsoren und Spendern herzlich zu bedanken. "Nur durch dieses Engagement ist es möglich, eine solche Veranstaltung über vier Wochen in Oldenburg zu halten." Auch Lorenz Harms und Sven Jessen vom Wirtschafts- und Fremdenverkehrsverein lobten den Einsatz.

Eisbahn wirtschaftlich nicht tragbar.

weihnachtsmarkt oldenburg 2012 02

Allerdings bekundete der letztjährige Betreiber, dass er nach drei Jahren eine Veranstaltung in dieser Form mit Eisbahn nicht durchführen werde, sie sei wirtschaftlich einfach nicht tragbar. Einigkeit herrschte aber darüber, es soll weitergehen und der Grundgedanke "Von den Bürgern – für die Bürger" soll beibehalten werden. Dies unterstrichen auch die Standbetreiber. Auch wollen Die "Kultstände" Koch und Schmackpfeffer gern wieder dabei sein.

Ideen sind herzlich Willkommen - Veranstalter können sich bewerben

Zunächst sind alle möglichen Veranstalter- Interessenten aufgerufen, ihre Vorstellungen eines "Weihnachtsvergnügens 2015" zu präsentieren. Es liegen bereits Vorschläge vor, aber die Arbeitsgruppe freut sich über weitere. Vorschläge für ein Gesamtkonzept für das Weihnachtsvergnügen müssen bis zum 15. März bei der Stadt eingehen. Alle Interessenten sind aufgerufen, ihr Konzept einzureichen.

Nach der Sichtung dieser Angebote wird die Arbeitsgruppe ein Konzept erarbeiten, das nach übereinstimmender Meinung auch Bürger und Vereine einbezieht. Herr Kümmel von der KulTour GmbH regte an, auch über ein regionales Weihnachtsvergnügen zusammen mit Heiligenhafen und den Umlandgemeinden nachzudenken. Auch hierüber soll gesprochen werden.

Das erste Fazit der Arbeitsgruppe Lautet: „Wir haben nun genug zeitlichen Vorlauf und sind sicher, ein tolles Weihnachtsvergnügen 2015 auf die Beine zu stellen.“

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