Bis Ende August keine Festivals, Konzerte, Schützenfeste und andere größere Events.

Kurzmeldung vom 15. April 2020

coronavirus gert altmann auf pixabay thxOstholstein - Trotz gegenteiliger Zahlen des RKI und anderslautenden Einschätzungen von einer Vielzahl von Virologen, Ärzten und Epidemologen weltweit zum Lockdown, hat die Bundesregierung entschieden Großveranstaltungen bis 31.08.2020 zu verbieten. 

Konkrete Regelungen sollen durch die Länder getroffen werden. Für einige Unternehmen könnte das jetzt wohl das entgültige Aus bedeuten. Nicht nur die Veranstalter sind betroffen, Gastronomen, Händler, Schausteller, Künstler, Veranstaltungstechniker u.s.w., nehmen wir als Beispiel nur mal die Hafenfesttage Heiligenhafen und stellen uns vor, was das für die Stadt und alle Beteiligten bedeutet.

Es sind zumindest erst mal Lockerungen für den Einzelhandel vorgesehen. Alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen ab kommenden Montag öffnen. Zu Teil wohl auch Dienstleister und Handwerker. Die Menschen sollen aber weiterhin zu Hause bleiben und alle bisherigen Regeln einhalten. Die Kontaktsperre bleibt also bestehen. Umsetzten werden es die Länder wieder unterschiedlich. Wie alles genau in Schleswig gehandhabt wird, werden wir in Kürze erfahrten.

Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für die Schulen erarbeiten. Vorerst werden Prüfungsrelevante Jahrgänge wohl wieder Unterrich bekommen. Grundschulen und KiTas bleiben weiterhin geschlossen.

Nachvollziehen kann man diese Entscheidung nicht! 

Die eigenen Zahlen vom Robert-Koch-Institut geben keinen Anlass dazu den Shutdown aufrecht zu erhalten. Bitte lesen Sie dazu auch diesen Artikel: Covid-19 - Eine Zusammenfassung

Mehr Informationene in Kürze, sobald die Landesregierung Schleswig-Holstein die Umsetzung bekannt gibt.

Wir werden in den nächsten Tagen veröffentlichen, welche Veranstaltungen komplett abgesagt werden und welche verschoben werden. 


Update 16.04. 20:00 Uhr Änderungen im Bereich Tourismus und Events

Veranstaltungen bis 1000 Personen sollen in absehbarer Zeit, mit entsprechenden Auflagen möchlich sein. Es werde jedoch definitiv nicht gleich vom 4. Mai an Veranstaltungen mit 1.000 Besuchern geben. Es gibt zudem kein Datum für die Tourismusöffnung. Es werden drei Schritte angekündigt. Erst Nutzung von Zweitwohnungen, dann Nutzung von Ferienwohnungen sowie Hotelübernachtungen und im dritten Schritt sollen Tagestouristen nach Schleswig-Holstein kommen können.

Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen. Ministerpräsident Daniel Günther ergänzte, dass größere Geschäfte ihre Verkaufsfläche entsprechend verkleinern dürfen. 

Die Details werden jedoch in einer Landesverordnung demnächst bekannt gegeben. (siehe unten)


Landesverordnung

Update 18.04.2020 Hier die komplette Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein

Von Lockerung ist nicht so sehr viel zu sehen, außer im Einzelhandel. Im Bereich Tourismus und Events bleibt alles wie bisher verboten.

Wesentliche Anderungen für den Einzelhandel:

- Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 qm dürfen öffnen;
- Kfz- und Fahhradhändler, sowie Buchhandlungen sind nicht an die 800 qm- Regel gebunden
- Außer-Haus-Verkauf ist auch ohne Vorbestellung zulässig (Verzehr nur außerhalb eines Umkreises von 100 m erlaubt)


Wissenschaftliche Grundlage zweifelhaft, die aktuellen Daten am 19.04.2020

Wie oben bereits erwähnt, eine Wissenschaftliche Grundlage gibt es für die ganzen Maßnahmen eigentlich nicht mehr! 

So lange die Verordnung existiert, müssen sich jedoch alle an die Vorgaben der Regierung halten!

was stimmt nicht 41. Die Reproduktionsrate ist bereits vor dem Lockdown (Kontaktsperren 23.03.) unter 1 gewesen. Der Lockdown hatte explizit das Ziel die Ansteckungsrate zu senken. Die Rate hat sich seit dem 21.03. allerdings nicht geändert, sie pendelt zwischen 0,7 und 1 hin und her. Der Lockdown blieb völlig wirkungslos. Da man davon ausgehen kann, dass die Bundeskanzlerin ständig in Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut ist, muss sie das bei Ihrer letzten Presseerklärung am 15.04. gewußt haben.

2. Aus dem Grippe-Web des Robert-Koch-Instituts wissen wir dass die Sars-Cov-2-Viren keine große Rolle spielen. Die Statistik der "Grippeähnlichen Erkrankungen" zeigt dass die Welle längst vorbei ist und vor dem Lockdown bereits abgeflaut war. Diese Info konnte man auch bereits am 23.03. haben, wenn man wollte. (Link siehe unten)

3. Wichtig bei der Einstufung einer Epidemie ist die Rate der Infektionen, wieviel % der getesteten Personen sind positiv. Bleibt diese Zahl konstant oder steigt nur langsam spricht das im Prinzip gegen eine exponentielle virale Epidemie. Laut Robert-Koch-Institut stieg diese Rate langsam und pendelt sich seit Wochen bei unter 10% ein. (Link siehe unten)

4. Die Sterblichkeitsrate (Letalität) der SARS-CoV-2 Infizierten wird zur Zeit weltweit von Experten zwischen 0,04% und 0,37% geschätzt. Das geht aus mehreren Studien hervor. Das ist viel niedriger als von Prof. Drosten vermutet. (Link siehe unten)

5. Die meisten Intensivbetten sind nicht belegt!  Aus dem Bericht des Rober-Koch-Instituts vom 22.04.2020 geht hervor 8,8% der registrierten Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt. Das Gesundheitssystem ist nicht gefährdet und war nie gefährdet. (Link siehe unten)

6. Die "berühmte" Verdopplungsrate, auf die am Anfang auch die Bundeskanzlerin Wert gelegt hatte, liegt inzwischen bei 55 Tagen. (Link siehe unten)

Das sind nur 6 wesentliche Punkte, noch mehr Info gibt es hier >> Link: Ausführliche Informationen mit Quellenangaben und Grafiken

Eine außerordentliche Gefährlichkeit des SARS-Cov-2 ist nicht belegt bzw. längst widerlegt. Es stellt sich jetzt eigentlich die Frage: Warum wird bei dieser Datenlage der Lockdown aufrechterhalten?

Fotos Pixabay, thx